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Pubertät

„…Alles ist anders! Ich weiß gerade gar nicht, wer ich bin. Plötzlich verändert sich mein Körper – ich nehme ihn ganz anders wahr. Und auch so… wie heißt es doch gleich?! Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt! Genau so ist es! Seit wann fühle ich mich denn plötzlich so?  Ist das die Pubertät?...“

Vom Mädchen zur Frau

Die Pubertät ist die körperliche und seelische Entwicklungsphase zwischen Kindheit und Erwachsenenalter. Sie beginnt meist zwischen dem 10. und 15. Lebensjahr. Mit ungefähr 17 Jahren ist diese Entwicklung abgeschlossen. 

Die körperlichen Veränderungen können früher oder später beginnen, schneller oder langsamer verlaufen und sind nicht bei jedem Mädchen gleich. Meist braucht es Zeit und ein wenig Geduld mit sich selbst, um sich mit dem veränderten Körper anzufreunden. 

Vieles ist jetzt neu und ungewohnt. Zu bemerken, dass man nun erwachsen wird, kann Stolz auslösen, aber auch verunsichern und ängstlich machen. Die Stimmungen schwanken und auch die zwischenmenschlichen Beziehungen können sich ändern. 

Die Pubertät ist eine spannende Zeit  - mit Höhen und Tiefen. Und wenn man wieder einmal ein Tief erlebt, dann kann man gewiss sein – die Pubertät hat einen Anfang und auch ein Ende. 

Leistungen

Verhütung - Typberatung

Im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs können wir die optimale Verhütungsmethode herausfinden.

Im Folgenden möchte ich einen Überblick über gängige Methoden geben. Dabei unterscheiden wir zwischen hormonellen, also über das Blut wirksamen Verhütungsmethoden und solchen, die lokal wirksam sind.

Untersuchungen im Rahmen der Empfängnisreglung werden von den gesetzlichen Krankenkassen zweimal jährlich finanziert. Die empfängnisverhütenden Mittel selber müssen ab dem vollendeten 20. Lebensjahr privat bezahlt werden.

Systemische hormonelle Verhütungsmethoden

Antibabypille

Kombinationspräparat aus Östrogen und Gelbkörperhormon mit guter Zykluskontrolle und günstigem kosmetischem Effekt auf die Haut. Für Frauen jeden Alters ohne besondere Risikofaktoren geeignet.

Verhütungsring

Kunststoffring, der alle vier Wochen in die Scheide eingeführt wird und dort drei Wochen verbleibt. Wirkt wie eine niedrig dosierte Pille.

Verhütungspflaster

Pflaster, das einmal wöchentlich für insgesamt drei Wochen z.B. an den Oberarm oder ans Gesäß geklebt wird. Wirkt wie eine niedrig dosierte Pille.

Minipille – östrogenfreie Pille

Niedrig dosierte Gelbkörperhormonpille, die auch in der Stillzeit und bei Risikopatientinnen (z.B. bei Übergewicht, Bluthochdruck, Raucherinnen, Migränepatientinnen) geeignet ist. Keine Zykluskontrolle, oftmals sind die Frauen über lange Zeit blutungsfrei.

Verhütungsstäbchen

Wirkt wie die Minipille. Wird unter die Haut des Oberarms gelegt und kann dort drei Jahre verbleiben. Sehr hohe Verhütungssicherheit.

3-Monatsspritze

Wirkt ebenfalls wie die Minipille. Je nach Präparat wird das Gelbkörperhormon alle 12 bzw. 13 Wochen  in die Gesäßmuskulatur bzw. unter die Haut (subkutan) gespritzt.

Postkoitalpille („Pille danach“)

Notfallverhütungspille für die Anwendung bis zu 3 Tagen bzw. 5 Tagen je nach Präparat nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr

Lokale Verhütungsmethoden

Spirale = IUP (Intrauterinpessar)

Kupferspirale

Ein kleiner Kunsttoffträger mit Kupferummantelung wird während der Periode oder einige Wochen nach der Entbindung in die Gebärmutter eingelegt und kann dort je nach Präparat 3-5 Jahre liegen. Gute Verhütungssicherheit.

Intrauterinsystem (Hormonspirale)

Ein kleiner Kunststoffträger mit Gelbkörperhormon wird während der Periode oder einige Wochen nach der Entbindung in die Gebärmutter eingelegt und kann dort fünf Jahre verbleiben. Für alle Frauen geeignet, besonders für Frauen mit starker und schmerzhafter Periode. Sehr hohe Verhütungssicherheit. 

Mechanische Verhütungsmethoden

Kondom

Das Kondom wird über das männliche Glied gezogen, so dass der männliche Samen nicht in die Scheide gerät. Sehr hohe Verhütungssicherheit bei richtiger Anwendung und bester Schutz gegen AIDS.

Chirurgische Methoden 

Sterilisation

Sterilisation von Mann oder Frau kann eine sinnvolle Methode der Empfängnisverhütung sein, wenn man ganz sicher ist, keine Kinder (mehr) haben zu wollen.

Natürliche Verhütung 

Natürliche Familienplanung 

Die natürliche Familienplanung (NFP) ist heute bei vielen Frauen wieder beliebt, weil sie keinerlei Nebenwirkungen besitzt. Allerdings lässt die Sicherheit dieser Methode meist zu wünschen übrig, sie steigt allerdings, umso besser eine Frau ihren Körper und das Verfahren der NFP kennen lernt. Für einige Frauen können die verschiedenen Gerätschaften und spezialisierte Rechner und Kleincomputer, die die natürlichen Anzeichen der Fruchtbarkeit auswerten helfen, hilfreich sein.Die natürliche Familienplanung ist keine Verhütungsmethode – sie zeigt im besten Fall die unfruchtbaren Tage an, an denen ungeschützter Geschlechtsverkehr nicht zu einer Schwangerschaft führen kann. An den fruchtbaren Tagen hingegen müssen Sie, wenn Sie Geschlechtsverkehr haben wollen, ein anderes Verhütungsmittel (Kondom o.ä.) einsetzen.

Impfungen

Ich überprüfe gern den Impfausweis auf Vollständigkeit der Impfungen. Gern bin ich bereit, fehlende Impfungen nachzuholen.

HPV-Impfung

Vorbeugende Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. 

Ausgelöst wird diese Erkrankung in den häufigsten Fällen durch Kontakt mit Humanen Papillomaviren (HPV). Die Übertragung erfolgt meist durch Geschlechtsverkehr.Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese Impfung für alle Mädchen zwischen dem 12. und 18. Geburtstag – einige Krankenkassen sogar bis zum 26. Geburtstag.